Selfpublishing

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Der Selbstverlag

 

für Freigeister, Ungeduldige und Schriftsteller, die in kein Programm passen.

E-Books demokratisieren den Buchmarkt und selbst mit dem Handicap, nicht in den Buchhandlungen zu liegen (was den meisten Verlags-Autoren auch nicht vergönnt ist), würden viele nicht auf die Freiheiten als SPler verzichten.

Ein guter, einführender Artikel zu diesem Thema und der Lage der (hauptsächlich) virtuellen Publikationen im deutschen Markt der Zeit:

zeit.de/2014-05/self-publishing

Eine To-Do-Liste zum abhaken, sobald dein Manuskript vollendet ist:

ebokks.de/bevor-du-auf-veroeffentlichen-klickst

Kurzer, übersichtlicher 'die paar Schritte, die ich unternehmen musste um SPler zu werden'-Artikel

emilythomsen.de

 

Eine ISBN in Deutschland zu kaufen kostet 90,98€ inkl. Mwstr. Sie wird benötigt, um im Verzeichnis lieferbarer Bücher gelistet zu werden - sprich, damit dein Buch in jedem stationären Buchhandel angefordert werden kann. Jede bedeutend-andere Ausgabe braucht eine eigene Nummer (Hardcover, Softcover, E-book). Ob man das will, bzw. ob es für den gewünschten Vertriebsweg gebraucht wird, muss man selbst abwägen.

Wenn man sein E-Book von einem Distributor verwalten lässt, kann man sich eine ISBN entweder umsonst oder wesentlich vergünstig zuteilen lassen. Wenn man den Distributor aber einmal wechselt, kann man diese Nummer nicht mitnehmen.

 

Hier (z.B.) kann man einen Barcode generieren: terryburton.co.uk/barcodewriter

Und diese Adresse ist wohl relativ günstig, wenn man sich eine kleine Printauflage produzieren lassen möchte, um sie Buchhändlern oder Endkunden direkt (z.B. bei Lesungen) anzubieten: booksfactory.de

 

Am Rande bemerkt: Ein Schriftsteller ist Freiberufler - er führt erst dann eine 'gewerbliche Tätigkeit' aus, wenn er seine Werke selbst (z.B. auf der eigenen Homepage) verkauft. Normalerweise übernehmen das (Online-)Buchhändler mit ihren Plattformen.

 

Die Pflichtabgabe von zwei Exemplaren der Printausgabe und einem PDF der E-Book-Version an die Nationalbibliothek verläuft sehr unkompliziert:

 

Verkaufsplatformen:

Kindle Desktop Publishing (Amazon) & CreateSpace

KDP ist Amazons E-Book-Verkaufsplattform, mit CreateSpace kann man sein eigenes Printbuch kreieren

KindleUnlimited wiederum, das E-book-Verleihsystem von Amazon. Teilnehmen kann nur, wer sein Buch direkt bei Amazon hochgeladen hat und nicht einen Distributor damit beauftragt. Es bindet einen für 90 Tage exklusiv an KDP. Nach Ablauf der Frist kann man kündigen und sein Buch wieder ausschließlich verkaufen und auch auf anderen Plattformen (Thalia, iTunes etc.) anbieten.

Während man Select-Mitglied ist (also bei 'Unlimited' mitmacht) hat man die Möglichkeit, Preisaktionen zu starten und das Buch z.B. für 0€ anzubieten, was naturgemäß die Verkaufszahlen (nicht oft genug aber die Rezensionen) in die Höhe treibt.

Als nicht-KDPler (wenn das Buch hier also über einen Distributor eingestellt wurde) kann man zwar das Autorenprofil selbst gestalten, doch auf die Produktbeschreibung selbst kann kaum Einfluss genommen werden.

 

Tolino Media (Thalia, Weltbild, Hugendubel, Bertelsmann, Buch.de, Bücher.de, ebook.de und so weiter)

Erfolgreiche Autoren sollen die Chance haben, ihr Werk als Buch in den Regalen der großen Buchhändler wiederzufinden.

Außerdem bietet Tolino-Media Ansprechpartner für alle ihre Autoren (E-Mail und telefonisch) und gibt bei der Preisgestaltung größere Freiheiten als KDP.

 

 

Wer sein Werk selbst bei diesen zwei einstellt, deckt etwa 90% des Online-Marktes ab. Wer auch den Rest (Beam, Google Play, kobo, iTunes, etc.) erreichen und/oder alle Abrechnungen aus einer Hand erhalten möchte, der greift auf Distributoren zurück:

 

 

 

Distributoren

sind Dienstleister, die hauptsächlich das Einstellen ihres Buches auf verschiedenen Plattformen übernehmen und ihre Abrechnungen bündeln. Natürlich behalten sie dafür ein paar Prozent des Erlöses.

Manche von ihnen bieten dem Autor die Möglichkeit, Amazon selbst zu beliefern - wenn man diese 'Umstände' nicht scheut, hat man so hinterher mehr Geld. Außerdem haben die meisten von ihnen Coverdesigner, Lektoren und Marketingbeauftragte unter Vertrag, deren Dienste man zusätzlich buchen kann.

 

Xinxii

Bei unserem Angebot "XinXii Power" tritt die GD Publishing Ltd. & Co. KG als Verlag auf. (so muss nicht die Adresse des Autors im Impressum stehen)

Feiyr

Neobook

Mit uns kann man vom Verlagsknow-how und der Chance auf einen Verlagsvertrag bei Droemer-Knaur, Rowohlt (und bald noch mehr Verlagen) profitieren.

Narcissus

Draftt2Digital

Bookrix

Hat gewiefte Techniker, die durch geschickten Umgang mit den den Metadaten des Buches eine besonders hohe Sichtbarkeit in Online-Plattformen erreichen.

epubli

Man kann den Amazon Vertrieb NICHT mehr ausschließen, da epubli die TB-Ausgaben für Amazon inzwischen selbst bei Create Space drucken lässt, um damit Probleme mit der Lieferbarkeit zu umgehen.

(Für alle anderen Kanäle wird ganz normal on Demand gedruckt.)

Durch seine Anbindung an KNV ist auch die schnelle Verfügbarkeit im stationären Buchhandel gegeben.

epubli hat eine angenehm kurze Vertragsbindung

RuckZuck Buch

Die Bücher sind recht teuer, was Käufer abschrecken kann, das zwanzigköpfige, engagierte Team hat aber viele Kontakte und nimmt dir viel Arbeit ab, falls du dich nicht selbst so tief reinarbeiten kannst/willst.

ruckzuckbuch.de

BoD - Book on Demand

druckt das Werk bei Bestellung durch einen Kunden und fungiert auf Wunsch auch als Distributor für deine E-books. Vor dem letzten Klick kann man das (automatisch) gesetzte Häkchen 'Ebook via BoD veröffentlichen' aber entfernen und die E-Book-Version dann selbstständig bei KDP etc. hochladen.

BoD gehört zu Libri (ein Barsortimenter) und ist damit im Buchhandel problemlos lieferbar.

Derzeit bekommt man bei BoD die höchste Gewinnausschüttung.

 

Eine große, ausführliche Tabelle der Vor- und Nachteile der einzelnen Anbieter gibt es hier.

Seit Tolino Media den Autoren einen direkten Zugang gewährt, sind die Distributoren unter einem großen Druck, Mehrwert zu generieren und sind ständig im Begriff, ihr Angebot zu ändern - der Buchmarkt bleibt spannend.

Preis

Abgesehen davon, dass die meisten Distributoren oder Plattformen einen Mindestpreis vorschreiben, hat eine amerikanische, Amazon-eigene Untersuchung ergeben, dass sich die Titel zu 3.99$ am besten verkaufen. Ich würde daher für einen Roman (bzw. ein Werk mit mehreren hundert Seiten) mindestens 2,99€ veranschlagen.

Bei einem selbstverlegten E-Book erhält der Autor 70-90% des Nettopreises - bei einem Verlag 20-30%, aber dafür muss man bei einem Verlag theoretisch auch nichts weiter tun, als das Manuskript abzugeben. Ein Selfpublisher muss sich auch um Marketing und Vertrieb kümmern, was sehr zeitintesiv ist. Aber auch in einem Verlag sollte man sich um Eigenwerbung kümmern, denn wenn das eigene Buch nicht zu den Bestsellern des Hauses gehört, wird nicht viel Etat darauf verwendet.

(Auch als SPler kann man von einem Verlag 'entdeckt' und angeworben werden.)

Die korrekte Form

Formatierung

Mit Jutoh (hier bekommen sie 90% Rabatt) u.ä. kann man seine Texte, die im Word- oder OpenOffice-Format geschrieben sind, zu ePUB, mobi ... konvertieren. In den meisten Portalen kann man aber auch Worddateien hochladen, die dann 'vor Ort' umgewandelt werden. Das bedeutet aber auch, dass man dann dort evtl. noch an der Formatierung basteln muss.

Wer mit Komandozeilen umgehen mag (können tut man es schnell - es ist nur eine gewisse Überwindung nötig), sollte am Besten gleich mit Pandoc arbeiten. Damit lassen sich 18 Ausgangsformate in 36 Zielformate umwandeln.

 

Cover

Kaum einer bekommt das selber wirklich schön hin. Ihr solltet die 100-300€ in einen Grafiker eures Vertrauens investieren, schließlich kann keiner den Effekt eines Covers auf den ersten Eindruck leugnen.

Vielleicht findet ihren euren Grafiker auf 99designs.de

Wenn ihr es gerne selbst probieren möchten, gebt Acht auf den Goldenen Schnitt und auf stimmige Farbkomposita.

 

Lektor & Korrektor ;-)

denn eine schlechte Schriftsprache, wirre Absätze und Unstimmigkeiten in der Handlung (die oft durch die häufigen Änderungen entstehen) können keine guten Rezensionen bringen.

Ein Lektor hat ein Auge auf Längen, die Dramaturgie, den Spannungsbogen und den 'Ton' der Geschichte.

 

Pseudonym - Künstlername

Im Impressum darf als rechtlich für diese Veröffentlichung verantwortliche Person kein Pseudonym stehen. Für gewöhnlich steht hier der Verlag, oder - bei Selfpublishern - Name und Adresse des Autors oder des Herausgebers sein.

Auf dem Titelblatt darf fast alles stehen, was du möchtest - allerdings solltest du auf Namen wie 'Julie K. Rowling' oder 'Frankie Schätzing' verzichten.

Solange Sie aber keine Autobiographie geschrieben haben, sehen die wenigsten Leser ins Impressum.

Das Schreibprogramm Papyrus-Autor bietet für seine Nutzer einen 'Club' an, dessen Mitglieder der Firma die Berechtigung geben können, für sie im Impressum zu stehen und als 'mittelbar ladbare Adresse' zu fungieren - so kann man quasi anonym bleiben bzw. die eigene Adresse verbergen.

Papyrus ist aber nicht mehr der einzige Pseudonymservice für Autoren. Hier ist die übersichtliche Liste der Selfpublisherbibel: dienste-mit-denen-sie-vermeiden-ihre-adresse-im-impressum-anzugeben

 

Selbstmarketing

 

Positiver Erfahrungsbericht über das Tingeln von Buchhandlung zu Buchhandlung

vera-nentwich.de/meine-tour-durch-den-buchhandel

 

Ein eigenes kleines (oder großes) Netzwerk für deine Stammleser und Fans ist beinahe unerlässlich. Neben einer Autoren-Facebookseite bietet sich dafür eine Landingpage für deine Werk an (hier zwei sehr schöne Beispiele: 1. _ 2.).

Aber wie erreichst du die Leser außerhalb deines Netzwerks, die "anonymen Massen"?

Nachdem dafür gesorgt ist, dass nichts gegen den Verkauf spricht (gutes Cover, einwandfreie Rechtschreibung, lückenloser Plot etc.), brauchen deine Werke Rezensionen - möglichst wortreiche Bewertungen auf Verkaufsplattformen, in (Literatur-)Bloggs, Foren oder gar Zeitungen und Magazinen:

Vortrag eines Redners auf dem SP-Tag 2015: ebookboss.de/buchmarketing-vortrag

 

 

Soziale Netzwerke

Es gibt so viele und jedes erfordert unterschiedlichen Aufwand und verspricht Kontakt zu unterschiedlicher Klientel. Bevor man sich mit der Selbstpräsentation überarbeitet und nicht mehr zum Schreiben kommt, sollte man sich vorerst auf ein oder zwei von ihnen konzentrieren.

Annika Buehnemann, die viele gute Artikel für Schreibanfänger und Fortgeschrittene schreibt, hat sich auch mit der Qual der Wahl unter den Netzwerken beschäftigt:

literaturcafe.de/welches-soziale-netzwerk

Fakt ist wohl, dass viele Leser gerne eine Autorenwebsite besuchen möchten. Und dass sie bei Ankündigungen zu neuen Büchern etc. einen gewissen Mehrwert erwarten und keinen plumpen Spam sehen möchten. Ein Blog ist Geschmackssache und sollte nur betrieben werden, wenn man einen roten Faden und wirklich etwas zu sagen hat ... meiner Meinung nacht reicht eine Website.

veraswelt.coni.de/5-fakten-zum-autorenmarketing-im-web

BookRix und Neobooks sind seriöse Portale, auf denen man Leseproben einstellen und Werbung machen kann. Auch durch das Verknüpfen mit anderen Mitgliedern entsteht ein Netzwerk potenzieller neuer Leser.

 

Leserunden

Ein Autor kann "Leserunden" veranstalten. Man stellt einer Gruppe (am besten 10-20 Leuten) kostenlos Bücher zur Verfügung. Nach einer Lese-Frist beantwortet dieser Gruppe dann online Fragen zu seinem Buch. Dafür bittet man dann um Rezensionen bei Amazon und Co.

Interessierte Leser findet man a) über die eigene Homepage, oder b) über Portale wie Lovelybooks.de

 

Flyer

kosten wirklich kaum Geld und können auf Campingplätzen, in Hotels usw. in der Nähe verteilt werden. Viele Urlauber lesen -- und knapp 40% tuen das auf dem Reader oder einem Tablet (daher ist ein QR-Code auf dem Flyer angebracht).

 

Rezensionen

a) auf Verkaufsplattformen

Bitte deine Testleser (am besten 5 oder mehr) gleich auch eine Bewertung zu schreiben, die sie parat halten sollen für den Moment, in dem dein Buch auf den Markt kommt.

Hier ein nützlicher Blogeintrag über das Finden und Instruieren von Betalesern: schreibhandwerk.blogspot.de/fragen-betaleser

 

b) in Blogs

Generell gilt, informiert euch, ob dieser Blogger Einsendungen und Anfragen überhaupt berücksichtigt. UND (wie bei Verlagen) ob er sich für euer Genre interessiert! Viele Blogger 'älteren Semester' stehen Büchern aus dem Selbstverlag skeptisch gegenüber. Doch auch unter ihnen gibt es Ausnahmen -- also: einfach mal höflich anfragen.

Ein genialer Blogger hat hier (rechnerisch) die tollsten Buchbloggs ermittelt :-)

lesestunden.de/buchblogger-eine-analyse-mit-topliste

lesestunden.de/toplist

Am besten schreibst du nicht gleich zu Anfang 30 Blogger an, sondern suchst zunächst mal fünf heraus und baust zu diesen dann eine Beziehung auf. Lies, like und kommentiere schon parallel zum Schreibprozess deren Beiträge. Blogger wollen auch gelesen und wertgeschätzt und nicht nur als billige Marketingmaschine betrachtet werden.

 

c) in einer Regionalzeitung

einfach anschreiben, die Chancen auf ein Interview und einen schönen Artikel stehen gar nicht so schlecht :-)

 

Übrigens: bei BoD gibt es folgendes Angebot

"Sie haben das Interesse der Medien an Ihrem Buch geweckt? Dann genügt ein kurzes Anschreiben des Redakteurs oder Bloggers per E-Mail mit dem gewünschten Titel und der Versandadresse an autorenservices@bod.de und wir senden ihm ein gedrucktes Gratisexemplar Ihres Buches zur Besprechung zu. Journalisten fügen dem Anschreiben bitte eine Kopie des Presseausweises bei."

bod.de/rezensionsexemplare

Wahrscheinlich bieten das auch andere Druckdienste oder Distributoren an.

 

 

Buchbesprechungen

Pressestimmen und Besprechungen eurer Bücher dürft ihr nicht scannen oder abtippen, um sie auf eure Website zu stellen! Damit würdet ihr eine Urheberrechtsverletzung begehen und ihr könntet von der Zeitung etc. abgemahnt werden (was mehrere hundert Euro für fremde Rechtsanwälte und nachträgliche Lizenzgebühren bedeutet).

Natürlich könnt ihr aber einen Link zur Rezension und auch einen kurzen Auszug auf eurer Website platzieren.

 

Lesungen

könnt ihr ganz klassisch in Buchhandlungen oder im lokalen Radio halten, aber auch in Gaststätten und Hotels oder der Innenstadt könnt ihr lesen - außerdem natürlich auf YouTube.

In einer Gruppe in einem größeren Rahmen ist es für Neulinge ideal, weil mehr Publikum angezogen wird, aber nicht immer finden sich solche Gelegenheiten zeit- und ortsnah. Wer alleine ließt kann zudem mehr Zeit für sich in Anspruch nehmen.

Oft verlangt der Veranstalter Eintritt und dafür wollen die Besucher auch etwas geboten bekommen.

Eineinhalb Stunden sind schnell verplant:

hoffentlich hat der Veranstalter für Getränke, Häppchen und ein paar enthusiastische, warme Worte zur Begrüßung gesorgt - schließlich soll sein Buchladen/etc. in guter Erinnerung bleiben. Dann seid ihr dran:

kurze! Vorstellung - 30min Lesung - kurze Pause - 20min Lesung + paar Anekdoten - Fragen - Signieren

 

In einer gutgehenden Buchhandlung könnt ihr dafür 150-200€ Honorar bekommen. Bibliotheken haben ein wirklich knappes Etat, das höchstens für die Hälfte an Bezahlung reicht. Für Kneipenlesungen kriegst du meist kein Geld, der Wirt stellt nur den Rahmen, dafür kannst du hier deine Bücher selbst verkaufen.

Fang an, deinen Namen aufzubauen durch Teilnahme an Gemeinschaftslesungen, Guerillalesungen, melde eine Lesung auf dem Marktplatz an (als Demonstration für ,mehr Kultur im öffentlichen Raum'). Bringe dich positiv in die Presse.

 

Auch auf Messen und Veranstaltungen kann man eine inszenierte Lesung aufführen. Danach eine Liste auslegen und die Leute aktiv ansprechen, sich dort mit ihrer E-Mail-Adresse einzutragen. Ihr schickt ihnen dann (unregelmäßig) ein paar Infos, kostenlose Auszüge aus den Büchern und natürlich Erscheinungsdaten von Veröffentlichungen.

Ja, dieser Weg ist natürlich unglaublich mühsam und es dauert eine ganze Weile. Auf der anderen Seite aber erreicht man so wirklich die unterschiedlichsten Leute und man hat nach einigen Jahren einen treuen Fanclub aufgebaut, der direkt die nächste Veröffentlichungen von euch erwirbt und die 'Aufführung' der Werke kann auch sehr viel Freude bereiten.

 

3D-Darstellung

Es ist zwar albern, aber für viele Nutzer wirken eBooks erst gut, wenn sie wie “richtige” Bücher aussehen, also auf Bildern dreidimensional erscheinen. Damit lassen sich dann zum Beispiel hübsche Facebook-Banner generieren (siehe unten) oder die eigene Homepage aufhübschen. Doch wie erzeugt man so eine 3D-Ansicht?

selfpublisherbibel.de/autoren-tipp-3d-cover

 

Buchtrailer werden auf youtube leider sehr selten angeklickt - sind aber ein nettes Gimmik auf deiner Landingpage (s.o.)

 

Wichtig ist, dass du die Leute am anderen Ende deiner Werbung nicht nervst, sondern neugierig machst. Und, dass du etwas findest, was zu deinem Temperament passt. Wähle zunächst wenige Möglichkeiten aus dieser Reihe: "Twitter, Gastbeiträge auf Buchblogs, Rezensionen, relevante Erwähnungen in passenden(!) FB-Gruppen, Lovelybooks-Leserunden" aus. Man kann den Eindruck gewinnen, dass jeder potenzielle Leser persönlich überzeugt werden möchte - aber jeder zufriedene Leser kann deine Verbreitung potenzieren.

 

Hier der übersichtliche Artikel der Selfpublisher-Bibel zu dem Thema:

selfpublisherbibel.de/jenseits-der-preisaktion-zehn-marketing-ideen

Quindi

Qindie ist ein Label für Bücher, die formalhandwerklich professionell produziert wurden und den gängigen Regeln des schriftstellerischen Handwerks entsprechen. Zum Ziel hat sich diese Initiative gesetzt, langfristig eine starke Marke zu schaffen, die einem Verlag in nichts nachsteht.

"Qindie ist am 01.05.2013 mit der Plattform www.qindie.de als ehrenamtliches Projekt an den Start gegangen. Das Netzwerk besteht aus Independent-Autoren (Self-Publishern), Lesern, Rezensenten und Vertretern buchrelevanter Berufszweige (Lektoren, Korrektoren, Buchhersteller, Grafiker und Coverdesigner, Schreibcoaches, Layouter, Herausgeber, Übersetzer, unabhängige Kleinverlage, Shops, Distributoren, usw.)"

FAQ

Und zum Schluss: die besten Antworten auf die häufigsten Fragen ;-)

Auch wenn ich stets um Aktualität und Richtigkeit bemüht bin, kann ich diese nicht gewähren.

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