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Tropen: Einer hilfreichen Auflistung dieser Schemata, die die Erwartungshaltung der meisten Leser bestimmen, hat sich diese Website hier verschrieben: tvtropes.org - und inzwischen gibt es auch eine deutsche Version der Seite tvtropes.org/De

Man kann am besten mit Mustern spielen, wenn man sie studiert hat.

 

"Worum geht es hier? Dieses Wiki ist ein Katalog der Werkzeuge für das Verfassen von Fiktion.

Tropen sind Hilfsmittel und Konventionen, bei denen ein Autor sich darauf verlassen kann, dass sie in den Köpfen und Erwartungen des Publikums vorhanden sind. Im Großen und Ganzen gilt: Tropen sind keine Klischees. Klischee impliziert "Stereotyp" und "abgestanden". Mit anderen Worten, lahm und uninteressant. Wir wollen keine lahmen und uninteressanten Einträge. Wir sind hier, um Tropen zu erkennen, wenn wir sie sehen, und mit ihnen zu spielen (...)"

Textbasierte Computerspiele, programierbar für Jedermann.

Ein Artikel der Zeit über ein Nieschengenre, das auch für Kreative ohne große Computerkenntnisse interessant ist.

 

"Text-Adventures sind eine Bühne für Stimmen, die in anderen Genres oft kein Gehör finden. Denn dank kostenloser Tools wie Twine, Quest, Inform oder Inklewriter kann jeder, der möchte, ohne Hintergrundwissen oder ein abgeschlossenes Informatikstudium eigene Text-Adventures verfassen. Innerhalb weniger Stunden (oder gar Minuten) wird so die fixe Idee Wirklichkeit, die Welt mit einem Spiel zu beglücken (...)"

Schreibanstöße, sogenannte 'writing prompts' finden sich überall auf Pinterest. Einige schöne sammle ich auf meiner 'Pinnwand':

Motivator, wenn "Noch fünf Seiten und es gibt ein wohlschmeckendes Zimtplätzchen." nicht funktioniert, dann vielleicht "Krieg den Arsch hoch, du schwungloser Spucksäufer!"

"Wählen Sie selbst: ob "preisend", "belohnend" oder eher "robust" - der Motivator ist flexibel und passt sich mit sorgsam programmierter KI an Ihre ganz persönlichen Bedürfnisse und Anforderungen an."

Buchpreise und Messen

Buchpreise (ich liste hier nur Preise für meine beiden Lieblingsgenres auf, die außerdem hauptsächlich an deutssprachige Werke gehen)

Fantasy

Der Seraph wird jährlich (seit 2012) auf der Leipziger Buchmesse von der 'phantastischen Akademie' (einem gemeinnützigen Verein) in den Kategorien "Bestes Debüt" und "Bestes Buch" verliehen. Der Preis für den Debütroman ist ist mit 2.000€ dotiert.

Der Phantastische Akademie e.V. setzt sich für die Förderung und Anerkennung phantastischer Literatur als gleichberechtigte Literaturform ein.

seraph-literaturpreis.de

 

Der Deutsche Phantastik Preis wird jährlich von den Besuchern des Online-Magazins Phantastik-News.de in verschiedenen Kategorien vergeben. Der Nominierungsrunde im Frühjahr folgt eine Endrunde im Sommer. Die Preise werden dann üblicherweise im Herbst verliehen.

deutscher-phantastik-preis.de

 

Der Phantastik-Preis der Stadt Wetzlar (seit 1983) wird im Rahmen der 'Tage der Phantastik' unter der Regie der 'Phantastischen Bibliothek Wetzlar' verliehen. Die Jury setzt jedes Jahr neu aus vierzehn Vertretern aus der Stadtverwaltung, Buchhandel, Presse und Bildungseinrichtungen zusammen und verleiht die Auszeichnung zusammen mit 4.000€.

phantastik.eu

 

Der Deutsche Science Fiction Preis des Science Fiction Club Deutschland e.V. (gegr. 1955) prämiert den besten deutschsprachigen Roman und die beste deutschsprachige Kurzgeschichte des Vorjahres im Genre. Die Sieger der beiden Kategorien erhalten je 1.000 Euro und eine von Andreas Eschbach gestiftete Medaille. "außerdem werden die nominierten Texte in einem weiteren Programmpunkt unter dem Titel 'Werke, die den DSFP fast gewonnen hätten' vorgestellt."

dsfp.de

 

Der Kurd-Laßwitz-Preis wurde 1980 gegründet, um der damals neu aufkeimenden deutschen SF-Literatur zur erhöhten Aufmerksamkeit bei den Lesern und Buchhändlern zu verhelfen. Er wird jährlich verliehen und ist nicht dotiert. Die Kategorien sind: Roman, Kurzgeschichte, Hörspiel, Sonderpreis (z.B. Film), Übersetzer, Graphiker und Bestes ausländisches Werk.

kurd-lasswitz-preis.de

 

Der HUGO-Award (eigentlich 'Science Fiction Achievement Award' - seit 1953). Abstimmen dürfen alle angemeldeten Teilnehmer der WorldCon, die in Amerika stattfindet (worldcon.org).

 

Die Hotlist ist ein seit 2009 jährlich vergebener Literaturpreis. Ausgezeichnet wird das beste Buch aus dem aktuellen Programm eines unabhängigen Verlags aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz. Es gibt kaum formelle Beschränkungen an Verfasser oder Literaturgattung. Verliehen wird der mit 5.000€ dotierte Preis auf der Frankfurter Buchmesse.

Außerdem bekommt ein weiterer Titel aus der Shortlist (der 'engeren Auswahl) den 4.000€ schweren Melusine-Huss-Preis.

hotlist-online.com

 

 

Krimi

 

Der Agatha-Christie-Krimipreis (seit 2003) für unveröffentlichte Kriminal-Kurzgeschichten. Verlangt werden Texte mit maximal 10 Manuskriptseiten zu einem vorgegebenen, jährlich wechselnden Thema. Die 25 besten Stories veröffentlicht der Fischer Taschenbuchverlag in einer Anthologie. Der Preis wird aktuell gemeinsam vom Fischer Taschenbuchverlag, der Zeitschrift Für Sie, der Buchhandlung Hugendubel und dem Krimifestival München vergeben.

agatha_christie_krimipreis

 

Der Deutsche Krimi Preis (1985). Mit dem Preis sollen Romane gewürdigt werden, die „inhaltlich originell und literarisch gekonnt dem Genre neue Impulse verleihen.“ Es können keine Bücher eingereicht werden. Stattdessen wählt jeder Juror seine Favoriten aus den Neuerscheinungen des vergangenen Jahres. Digitale Veröffentlichungen sind derzeit noch nicht wählbar. Die Auswertung der Stimmen nimmt das Bochumer Krimi Archiv nach einer Punktwertung vor.

krimilexikon.de/dkp

 

Der Friedrich-Glauser-Preis (1987) wird jährlich vom Syndikat verliehen, einem exklusiven Club, der 'beste Kriminalroman' ist mit 5.000€ dotiert; Außerdem gibt es die Kategorien 'Debütroman' - dotiert mit 1.500 Euro, 'Krimi-Kurzgeschichte' - dotiert mit 1.000 Euro und parallel wird mit dem Hansjörg-Martin-Preis der besten Kinder- oder Jugendkrimi mit 2.500€ belohnt. Die Preisverleihungen finden jedes Jahr in jeweils wechselnden Städten auf dem großen Krimi-Event des Syndikats, der Criminale, statt.

das-syndikat.com/glauser-preis

 

Der Deutsche Kurzkrimi-Preis (seit 2001), der in Zusammenarbeit mit dem Rowohlt Verlag ausgeschrieben ist wird alle zwei Jahre ermittelt. Die sechs bestplatzierten Texte werden dem Publikum im Rahmen des Krimifestival Tatort Eifel in Daun in der Vulkaneifel vorgestellt.

tatort-eifel.de/deutscher-kurzkrimipreis

 

Der Fränkische Krimipreis wird (seit 2011) an bisher unveröffentlichte Autoren vergeben, die einen Kurzkrimi einrichen, der in Franken spielt.

Verliehen wird er im Mai vom ars vivendi verlag und den Nürnberger Nachrichten - die Manuskripte können bis einschließlich 31. Januar eingereicht werden.

fraenkischer-krimipreis.de

Buchmessen & -festivals

Leipziger Buchmesse - März, das Frühjahrsereignis der Buch- und Medienbranche. Autoren, Leser und Verlage treffen zusammen, um sich zu informieren, auszutauschen und Neues zu entdecken.

leipziger-buchmesse.de

 

Krimifestival München - März & , eines der größten internationalen Festivals für Kriminalliteratur: die begrenzten Plätze bei den Lesungen sind schnell ausverkauft.

krimifestival-muenchen.de

 

Die Criminale - April/Mai, organisiert vom Syndikat, über 10.000 Besucher jedes Jahr

Ziel der Criminale ist es, das Interesse für den deutschsprachigen Kriminalroman zu stärken, Kontakte zwischen den teilnehmenden AutorInnen und dem Publikum zu ermöglichen, den AutorInnen Gelegenheit zum Austausch und zur Weiterbildung anzubieten, sowie den deutschsprachigen Krimi der medialen Öffentlichkeit näherzubringen.

die-criminale.de

 

Krimifestival Fünfseenland - Mai/Juni, in Kooperation mit dem Krimifestival München, Hochkarätige Krimi-Autoren präsentieren ihre Krimis an diversen "Tatorten" im Starnberger Fünfseenland und im Oberland.

krimifestival-5seenland.de

 

Tatort Eifel - September (in ungeraden Jahren), Branchentreff für die Krimi-, Film- und Fernsehszene.

tatort-eifel.de

 

Frankfurter Buchmesse - Oktober,

 

Schreibratgeber und so

Die gefährlichsten und häufigsten Fehler beim Schreiben eines Romans – Erkennen, beheben, vermeiden. Eine gute Reihe an Tipps auf einer meiner liebsten Websites.

 

Ein netter Artikel von Andreas Eschbach darüber, wie man mit den ganzen Tipps und Tricks umgeht und dem Stolz, das Rad neu erfinden zu wollen:

 

Für Anfänger :-) die Basis:

 

Basiswissen zum Figurenaufbau

 

Marcus Johanus widmet sich unterhaltsam den verschiedenen Problemen im Autorenleben

 

Beobachtungen, wie zwei sich fremde Charaktere eine Beziehung eingehen (freundschaftlich oder romantisch)

 

Landkarten, möchtest du dein neues Buch gerne mit einer Landkarte "garnieren"? Häuser, Burgen, Grenzen, Flüsse, Wälder etc. ansprechend auf Wiesen und Bergen verteilen?

Dann findest du hier ein Programm, das dir hilft eine solche Karte 'automatisch' zu erstellen:

fiktive-landkarten-fuer-buecher-erstellen

 

Und hier sind 5 kurze Videos, die dir helfen, etwas Schönes von Hand zu fabrizieren:

youtube.com

Selfpublishing vs. Verlag, mit der Digitalisierung hat sich die Monopolstellung der Verlage auf die Beantwortung der Frage "Was bekommen Leser zu Gesicht?" aufgeweicht. Wer selbst verlegt, trägt einerseits die Verantwortung und somit die Kosten für Cover, Lektorat, Marketing etc. andererseits muss er nicht jahrelang den überlasteten Verlagen hinterherlaufen, bis dort endlich mal ein Lektor Zeit hat, ein paar der unangefordert eingesandten Manuskripte durchzusehen.

Für manche entscheidet auch die Marge:

Im Verdienst an Taschenbüchern unterscheiden sich Verlagsautoren und Selfpublishern nicht sehr stark:

Beim Verlag erhält der Autor etwa 7-15% (bei 9,99€ ist das ca. 1€ pro Buch)

Vom selbstverlegten Print ziehen einem Amazon, Thalia etc. etwa 5-6€ Produktionskosten ab, dann die Steuern und dann vom Rest nochmal so 60% "Betriebskosten". Bei 10 Euro VK bleiben ca. 90 Cent; bei 13 Euro ca. 2,40 €

Beim eBook erhalten Verlagsautoren 20-30% vom Nettoverlagserlös (bei mind. 8,99 € kommt das auf 1,30 €).

Der SP-Verdienst liegt bei 70-90% (nach Abzug der Downloadgebühr verdient man an 2,99 € etwa 1,70 €).

Der Verlagsautor verdient aber ab dem 1. verkauften (E-)Buch, der SP-ler muss erst die Kosten für Lektorat, Korrektorat, Cover etc. wieder reinkriegen.

Auch wenn ich stets um Aktualität und Richtigkeit bemüht bin, kann ich diese nicht gewähren.

Ich übernehme zudem keine Verantwortung für die Inhalte der hier verlinkten Seiten.